Sizilien

Alleinverantwortlich für Inhalte und das Projekt:

Frau Krüger

 

Konto für Italien:

Streunerhilfe International e. V.

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Die Situation vor Ort

Situation in Süd Italien und Sizilien Süd Italien, bekannt für Pizza und Pasta, hat ein großes Tierschutz Problem. Für die meisten Menschen sind Tiere wertlos und so werden sie auch behandelt. Man trifft selten auf Menschen, die einen Hund bei sich Zuhause halten. Oft sieht man Hunde angekettet, ohne jeglichen Schutz , Wind und Wetter ausgesetzt. Unzählige Hunde und Katzen leben auf der Straße und es kommen laufend welche dazu. Die meisten Strassenhunde werden überfahren, verhungern, verdursten oder werden vergiftet. Der Tierschutz kommt schleppend voran, weil die überlieferte Denkweise der Menschen, schwer zu durchbrechen ist. Tierschützer kastrieren, versorgen Hunde klären auf und vermitteln vornehmlich Hunde und Katzen im Inland (vorwiegend Nord Italien) und hoffen mit ihrer beispielhaften Vorgehensweise, die Menschen zum Umdenken anzuregen. Hier liegt die Hoffnung in der Jugend! Es gibt in Sizilien nur wenig gut geführte Tierheime, denen das Wohlergehen de Tiere am Herzen liegt. Leider gibt auch eine Vielzahl von Tierheimen , die profitorientiert sind, die sogenannten „Lager“. Die Volontari haben in der Regel keine Vereine, sie sind oft Einzelkämpfer, die beim italienischen Tierschutzbund registriert sind und gemäß dem Tierschutzgesetz handeln. Hierzu tragen Volontari während einer Rettungsaktion oft eine blaue Weste. ENPA - Ente Nazionale Protezione Animali Das Motto der Volontari ist „L unione fa forza“

Tierschutz Agrigento

Misilmeri (Palermo) Hier besteht eine beispielhafte Kooperation mit dem Canile Sanitario Carini https://www.facebook.com/Canile-Sanitario-Carini-Associazione-Amici-degli-Animali-Onlus-131973440174746/

Das Canile Sanitario Carini darf die Hunde Not versorgen und zurück ins Territorium setzen. Die staatlichen Mitteln sind begrenzt. Volontari helfen ehrenamtlich im Tierheim aus und haben dabei die Möglichkeit, Hunde kennenzulernen und diese für eine mögliche Adoption zu umwerben. Auch versuchen sie Paten für die Zeit nach dem Tierheim Aufenthalt zu gewinnen, damit ein Teil der Hunde nicht wieder auf die Straße muss. Dort wo die Arbeit des Tierheim aufhört, beginnt die Tierschutzarbeit, der Volontari. Einige Hunde finden dank der Volontari ein Zuhause. Andere kommen dank Paten in eine kostenpflichtige Pension unter, mit dem Ziel, Zeit für eine spätere Adoption , zu gewinnen. Die meisten Hunde kommen jedoch zurück auf die Straße, dort wo sie aufgegriffen wurden. Die Volontari sprechen mit den Anwohnern und erklären, dass sie sich um diese Streuner kümmern und man sie bitte duldet. Es ist alles einfacher gesagt als getan. Die meisten Menschen dulden keine Strassenhunde, dementsprechend werden die Streuner behandelt. Die Volontari richten abseits Futterstellen ein und kümmern sich um verletzte Hunde. Denn das Tierheim hat begrenzte Kapazitäten. Dabei geben die Volontari nicht auf und suchen nach einer nachgelagerten Adoption. In Misilmeri unterstützen wir ein inzwischen großes Rifugio für ältere Hunde. Hier wird fortlaufend Futter gebraucht und dringend Hundehütten und Bedachungen.

Tierschutz Palermo

Siculiana (Agrigento) Siculiana hat seit 1 Monat, eine Tierheim Zuordnung, die den Volontari Zutritt gewährt und um das Wohl der Tiere,vornehmlich Hunde, bemüht ist. Canile 4 zampe di Riccardo Lauricella“ Hier konnten wir kürzlich Welpen sichern lassen, die der ständigen Gefahr ausgesetzt waren, überfahren zu werden. Das Ziel der Volontari ist, ihnen ein Zuhause zu suchen. Da auch hier die Kapazitäten begrenzt sind, werden wir nicht umhinkommen, Notfälle privat aufzunehmen und medizinisch zu versorgen, mit dem Ziel ihnen ein dauerhaftes Zuhause zu suchen. Es bleibt zu sagen, dass auch hier Hunde, nach einer Notversorgung zurück auf die Straße müssen. Junghunde dürfen bis zum 6 Lebensmonat im Tierheim bleiben. Andere werden lebenslang dort bleiben. Denn nicht in jedem Fall, kann ein Hund zurück auf die Straße. Aktuell suchen wir das Gespräch zu Anwohnern, die durch nicht kartierte Hunde für eine fortlaufende Vermehrung sorgen. Privatpersonen leben oft am Existenzminimum und können sich keine Kastration leisten. Das Tierheim übernimmt keine privaten Kastrationen. Es gibt hierfür kein Budget. Wir haben mit dem Tierheimleiter besprochen, dass wir hälftig für die Kastration aufkommen, wenn die Hunde über das Tierheim kastriert werden. Unsere Begründung lag daran, dass damit keine weiteren Strassenhunde hinzukommen, die das Budge des Tierheim belasten. Abgesehen vom Leid der schutzlosen Lebewesen. In Siculiana unterstützen wir ein kleines Rifugio für ältere Hunde. Hier wird dringend Kies benötigt. Floridia (Siracusa) Die Volontari aus Floridia haben keine vertretbare Tierheim Zuordnung noch eine Zuständigkeit. In Einzelfällen stellen sie bei der Stadt sie einen Antrag auf Kastration. Da es sich, um einen langwierigen Prozess handelt, kommen Tierschützer nicht umher, die Kastration Kosten zu übernehmen. Zudem müssen sie weite Strecken zu den Amtstierärzten auf sich nehmen. Es laufen dennoch parallel zu den fortlaufenden Kastrationen Anträge. Neben den laufend ausgesetzten Hunden, hat Floridia ein großen Problem mit Mutterhündinnen, die der Reihe nach Welpen auf die Welt bringen. Unzählige Anträge zum Einfangen der Hündinnen und Kastration laufen ins leere. In Floridia haben wir uns mehrfach bei einer Distanznarkose beteiligt, mit dem Ziel die Hunde zu kastrieren. Es ist noch viel zu tun und auch für uns die finanziellen Mitteln begrenzt.
Wie wir helfen
Wir beteiligen uns finanziell an Kastrationen, Distanznarkosen und der medizinischen Versorgung von ungeliebten Strassenhunden. Wir sammeln Futterspenden und unterstützen das private Rifugio in Misilmeri und Siculiana. Das Rifugio Siculiana braucht dringend Kies. Das Rifigio Misilmeri braucht dringend neue Dächer und Hundehütten

Kontakt

Streunerhilfe International e.V.

Verr 1

51674 Wiehl

team@streunerhilfe-international.eu

TEL: 02262 93909